Die italienischen Matrosen zogen die Netze aus dem Wasser und brachten den Hai an Deck.
Doch schon kurz darauf drängte der Großteil der Besatzung darauf, die Kreatur wieder ins Wasser zu setzen: Der Kopf des Hais schien von einem anderen Tier zu stammen.

In der Nähe der kleinen Insel Elba gelang es den Fischern, eine ungewöhnliche Kreatur zu fangen.
Der Hai wurde fast am Pier gefangen, was die Seeleute überraschte – normalerweise halten sich Raubtiere weiter vom Ufer entfernt auf. Äußerlich ähnelte die Kreatur einem unverhältnismäßig dicken Hai.
Seine Schnauze erinnerte an den Kopf eines Schweins und veranlasste die Fischer, ihre Beute freizulassen.

Viele waren der Meinung, dass es sich um einen seltsamen Mutanten handelte.
Die Matrosen schafften es, einige Fotos zu machen und zeigten sie dem örtlichen Personal des Aquariums. Dieses erkannte die Situation schnell.
Es stellte sich heraus, dass die Fischer keinen Mutanten gefangen hatten, sondern einen äußerst seltenen Fisch.
„Das ist ein Oxynotus centrina. Es ist unklar, wie er in flaches Wasser gelangt ist, da Zentrinen normalerweise ihr ganzes Leben in Tiefen von 700-800 Metern verbringen“, erklärte Mario Bertolucci, ein Mitarbeiter des Aquariums.
Die gemeinsame Zentrine ist im Roten Buch als gefährdete Art aufgeführt. Die Fischer hatten das Glück, ihre Beute wieder ins Meer entlassen zu können.



