Wir alle haben irgendwann Fehler gemacht. Entscheidungen getroffen, die wir später bereut haben, und davon geträumt, die Zeit zurückzudrehen.
Doch nicht bei jedem sind diese Fehler so sichtbar wie bei Ethan mit dem Spitznamen ModBoy – einem Australier, der sich für Körpermodifikationen begeisterte und sich mehr als zweihundert Tätowierungen stechen ließ. 😲😢

Heutzutage sind Tätowierungen etwas ganz Normales. Menschen wählen Motive aus, verbinden eine Bedeutung damit und versuchen, sich von anderen abzuheben.
Doch die meisten haben eine Grenze. Ethan hat diese Grenze schon lange überschritten.

Bereits mit 11 Jahren entschied er sich für seine erste Körpermodifikation – er dehnte seine Ohrläppchen.
Danach folgten radikalere Schritte: eine gespaltene Zunge, ein entfernter Bauchnabel und immer neue Tätowierungen.

Mit der Zeit war sein Körper vollständig mit Motiven bedeckt. Insgesamt gab er dafür rund 60.000 australische Dollar aus.
Doch die Jahre vergingen, und seine Einstellung zu den Entscheidungen der Vergangenheit änderte sich. Ethan gibt offen zu: Es geht nicht nur um Reue.
Ihm ist wichtig, wie andere Menschen ihn wahrnehmen.
Besonders deutlich spürt er das in alltäglichen Situationen – zum Beispiel, wenn er seine Tochter zur Schule bringt und die Blicke der Menschen auf sich zieht.

Er befürchtet, dass sein Aussehen die Art und Weise beeinflussen könnte, wie man sein Kind behandelt.
Deshalb begann Ethan, einen Teil seiner Tätowierungen mithilfe von Laserbehandlungen entfernen zu lassen. Nicht wegen der Mode und nicht wegen der Meinung anderer, sondern wegen seiner Tochter und dem Wunsch nach einem ruhigen Leben ohne ständige Verurteilung.



